"Präsident Castillo hat Peru in den Ruin geführt": Schwere Ausschreitungen in Peru

Hunderte von Menschen gingen am Sonntag in der peruanischen Hauptstadt Lima auf die Straße, um gegen Präsident Pedro Castillo zu protestieren. Als sie in Richtung des Regierungspalastes zogen, errichtete die Polizei Barrikaden, um ihr Vorankommen zu verhindern. Bei dem Versuch der Demonstranten, die Barrieren zu entfernen, setzte die Polizei Tränengas ein.

Gegen den Präsidenten laufen mittlerweile sechs Ermittlungsverfahren und eine Verfassungsbeschwerde wegen Beteiligung an organisiertem Verbrechen, Korruption und Behinderung der Justiz. Zwar genießt der Präsident während seiner Amtszeit, die regulär im Juli 2026 endet, Immunität, dennoch kann gegen ihn ermittelt werden.

Die Demonstration fand einen Tag vor dem Beginn der Sitzungen der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) mit dem Kongress und anderen Gremien statt, die sich vor Ort ein Bild von der politischen Situation machen wollen.