Wegen Coronavirus: Hannover-Messe auf Juli verschoben

Die Hannover-Messe wurde auf 13. bis 17. Juli verschoben. Damit reagierte man auf die weltweiten Entwicklungen rund um das Coronavirus, teilten die Veranstalter der international bedeutenden Industriemesse mit.

Das Branchentreffen mit rund 6.000 Ausstellern aus 70 Ländern war ursprünglich vom 20. bis 24. April in der niedersächsischen Landeshauptstadt geplant. Auch IT-Konzerne wie Google, Amazon, Huawei, SAP oder Microsoft hatten sich zur diesjährigen Hannover-Messe angemeldet. 

Die Veranstalter beobachteten die Lage während der vergangenen Wochen intensiv, nachdem sich der Erreger von China aus auch in europäischen Ländern verbreitet hatte. Die Messegesellschaft in Hannover stand im Austausch mit den Gesundheitsbehörden. Ein Sprecher erklärte: 

Wir schauen uns die Entwicklung tagtäglich an.

Aufgrund von Reisebeschränkungen in China hatte die Deutsche Messe AG außerdem mit deutlich weniger Gästen als üblich aus der Volksrepublik gerechnet. Andere internationale Messen wie der Mobile World Congress in Barcelona, die ITB in Berlin, die Leipziger Buchmesse, der Genfer Automobilsalon oder die Handwerksmesse in München wurden bereits abgesagt.

Die Ausstellung wollte dieses Jahr vor allem neue Technologien für mehr Klimaschutz, den jüngsten Stand beim 5G-Mobilfunkstandard und datengesteuerte künstliche Intelligenz zeigen. 

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