Bundespressekonferenz zu von der Leyens Berater-Berater-Affäre: "Das ist ein ganz normaler Vorgang"

Seit Monaten sorgt die Affäre um hochbezahlte externe Berater des Verteidigungsministeriums für Unruhe. Jetzt soll ein Untersuchungsausschuss der Sache auf den Grund gehen. Und von der Leyens Reaktion? Sie engagiert noch mehr externe Berater. RT fragte bei der BPK nach.

Es klingt so absurd, dass wohl ein Drehbuchautor nur mit dem Kopf schütteln würde: "Komplett unrealistisch und überzogene Handlung", hätte man versucht, ihm diesen Plot zu verkaufen. Die Realität ist noch "komplexer": Just um die Ausmaße der millionenschweren "Berater-Affäre" vor den Mitgliedern des Untersuchungsausschuss des Bundestages zu verschleiern, heuert das bundesdeutsche Verteidigungsministerium erneut weitere Berater - zu Stundensätzen von 380 Euro - an. 

Bislang kostete der Einsatz von Beratern unter Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen den Steuerzahler einen dreistelligen Millionenbetrag. Insgesamt sollen nun zwei Dutzend Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums eingehend auf mögliche Fragen der Abgeordneten bei den anstehenden Anhörungen im Bundestag vorbereitet werden.

Zuletzt forderte die Linke im Verteidigungsausschuss des Bundestages aufgrund der Berateraffäre den Rücktritt der Ministerin.

Sollte der Ausschuss beweisen, dass die Ministerin Verstöße gegen das Vergaberecht toleriert hat, ist ihr Rücktritt zwangsläufig. Frau von der Leyen hat ihr Ministerium nicht im Griff und sollte die persönlichen Konsequenzen daraus ziehen", zeigte sich der Linken-Obmann Alexander Neu überzeugt.

RT fragte auf der Bundeskonferenz - als einziges Medium - zu der Causa "Berater-Affäre" nach. Der Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums konnte die ganze Aufregung nicht verstehen:

Dies ist ein völlig übliches Verfahren!