Doppelstandards à la BPK: Gute US-Bomben und böse Russen-Bomben über Syrien

Die US-geführten Offensiven gegen den IS in Mossul und Raqqa, bei denen Tausende Zivilisten starben, galten der Bundesregierung als notwendig und legitim. Doch nicht so die Rückeroberung vom syrischen Staatsterritorium Idlib aus den Händen von Al-Qaida.

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Laut dem französischen Außenminister Jean-Yves Le Drian konzentrieren sich derzeit bis zu 15.000 "Al-Qaida loyale" Milizen in Idlib. Ähnlich äußert sich der US-Sondergesandte für die "Internationale Allianz gegen den Islamischen Staat", Brett McGurk, dieser bezeichnet die Region Idlib als "den größten Rückzugsort Al-Qaidas seit 9/11".

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RT fragte mit Blick auf diese Zahlen und Aussagen auf der BPK nach, mit welcher Begründung die Bundesregierung die Rückeroberung durch die US-geführte Allianz von Mossul, Raqqa oder den Bundeswehreinsatz gegen Al-Qaida in Mali als notwendig und legitim bezeichnet, aber die geplante Rückeroberung von Idlib aus den Händen von Al-Qaida durch syrisch-russische Kräfte als "drohende humanitäre Katastrophe" betitelt und verhindern will.