RT-Journalisten geraten unter Beschuss im Gebiet Donezk

Ein Drehteam des Fernsehsenders RT Arabic ist in der Ortschaft Saizewo in der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk unter Beschuss geraten. Korrespondent Maxim Al-Toury, sein Kameramann und sein Assistent sind wohlauf und verlassen die Gefahrenzone.

Der Fernsehsender RT berichtet weiterhin vor Ort über die sich zuspitzende Situation im Osten der Ukraine. Am 19. Februar ist ein Drehteam der arabischsprachigen Redaktion in der Ortschaft  Saizewo in der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk unter Beschuss geraten. Korrespondent Maxim Al-Toury, sein Kameramann und sein Assistent kamen nach eigenen Angaben nicht zu Schaden. Sie beschlossen, die Gefahrenzone umgehend zu verlassen. 

Der RT-Korrespondent bedankte sich später auf Telegram bei denjenigen, die sich um die Journalisten gesorgt hatten. Ihm zufolge habe sich das Drehteam 300 Meter von der Kontaktlinie entfernt befunden, als plötzlich ein massiver Beschuss aus schwerem Militärgerät von der ukrainischen Seite her begonnen habe.  

Zuvor hatte Al-Toury auf Telegram ein Video veröffentlicht, in dem er über die Evakuierungen von Zivilisten aus dem Konfliktgebiet nach Russland berichtete.

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