RT-Korrespondent sprach als erster Journalist mit überlebendem Su-24-Piloten

Der RT-Korrespondent in Syrien, Roman Kosarew, hat als erster Journalist auf der Luftwaffenbasis bei Latakia die Möglichkeit gehabt, mit dem zweiten Piloten, der den Abschuss der Su-24 durch das türkische Militär überlebt hat, zu sprechen. Kosarew wurde gestern nach einer Verletzung durch eine Anti-Panzergranate an der türkisch-syrischen Grenze ins gleiche Militärkrankenhaus gebracht.

“Der Pilot wurde gestern Nacht auf den Luftwaffenstützpunkt zurückgebracht. Ich sah ihn heute Morgen beim Frühstück. Zumindest äußerlich sieht er gesund aus, er hinkt lediglich ein bisschen. Mir gegenüber sagte er, es würde ihm den Umständen entsprechend gut gehen."

So Kosarew zu RT via Telefonschalte nach seinem ersten Treffen mit dem Piloten und er fügte hinzu, dass auch die Ärzte ihm gegenüber zu verstehen gegebenen haben, dass die Gesundheit des Piloten "außer Gefahr" sei. RT wird bald mehr Informationen aus erster Hand und Aussagen des Piloten veröffentlichen.

Der Pilot konnte sich nach dem Abschuss zusammen mit seinem Begleiter per Schleudersitz retten. Während jedoch sein Begleitpilot noch in der Luft schwebend von turkmenischen Milizen erschossen wurde, konnte er sich verstecken und wurde nach einer 12-stündigen Bergungsaktion von einer syrischen Kommandoeinheit gefunden und gerettet.

Im Zuge der Such- und Bergungsaktion wurde zudem ein russischer Hubschrauber mit einem TOW-System US-amerikanischer Produktion beschossen. Dabei starb ein russischer Marineinfanterist.