Am Mittwoch sind die Temperaturen in mehreren südlichen Städten Brasiliens unter den Gefrierpunkt gefallen. In mindestens 30 Städten des Bundesstaates Rio Grande do Sul schneite es. Auch im benachbarten Bundesstaat Santa Catarina waren die Straßen mit Schnee bedeckt.
In mehreren Gemeinden des Bundesstaates Rio Grande do Sul und sogar im nördlich liegenden Bundesstaat Paraná wurde von Eisregen berichtet. Die Regentropfen gefroren auf den kalten Oberflächen und bildeten Eiskrusten.
Trotz der Kälte gingen viele Menschen auf die Straßen, um die für ihre Region ungewöhnliche Naturerscheinung zu genießen. In den sozialen Netzwerken wurden "magische" Fotos und Videos gepostet. Einige Nutzer sprachen von einem "schönen Anblick", aber einem "schlechten Erlebnis".
Andere freuten sich offenbar über den vielen Schnee. Auf Twitter tauchten Fotos mit Schneemännern auf.
Für die kommenden Tage erwarten die brasilianischen Meteorologen einen weiteren Rückgang der Temperaturen auf bis zu minus acht Grad Celsius. Demnach könnten sie die niedrigsten seit dem Jahr 1955 werden.
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