Putin: BRICS-Nationen arbeiten an der Wiederbelebung der Volkswirtschaften nach der Corona-Krise

Die BRICS-Mitgliedsstaaten haben als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie Maßnahmen ergriffen, um nationale Industrien, die Finanzwirtschaften und die Wohlfahrt zu unterstützen. Darauf wies der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstag in einer Videokonferenz hin.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den 12. jährlichen BRICS-Gipfel eröffnet, der dieses Jahr von Russland aus als Videokonferenz geleitet und abgehalten wurde. An dem Gipfel nahmen virtuell die Staatschefs der fünf Mitgliedsländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika teil.

Dem russischen Präsidenten zufolge konzentrieren sich die BRICS-Länder derzeit darauf, "unsere Volkswirtschaften wiederherzustellen und sie wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu bringen". Dies sei das Ziel des BRICS-Gipfels zur strategischen Partnerschaft 2020, erklärte Putin. Er fügte hinzu:

In diesem Zusammenhang ist die Arbeit der New Development Bank von größter Bedeutung.

Die Bank hat zehn Milliarden US-Dollar für die Bekämpfung der Pandemie reserviert. Ihr gesamtes Investitionsportfolio übersteigt derzeit 20 Milliarden US-Dollar und die Mitgliedsnationen haben 62 Projekte umgesetzt, so der russische Präsident.

Das russische Staatsoberhaupt merkte an, dass in naher Zukunft ein Regionalbüro der New Development Bank in Moskau eröffnet werden soll, um eine Kreditvergabe auf den eurasischen Raum auszuweiten. Er lobte auch den BRICS-Interbanken-Kooperationsmechanismus, der in diesem Jahr Regeln und Prinzipien für eine verantwortungsvolle koordinierte Finanzierung aufgestellt hat.

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