Es heißt BlaBlaCar, nicht BlaBlaZug: Lokführer wegen Mitnahme von Mann im Führerstand suspendiert

Ein Versuch, etwas Geld dazuzuverdienen, kam einen russischen Lokomotivführer teuer zu stehen. Es stellte sich heraus, dass der Mann die Mitfahr-App BlaBlaCar nutzte, um Passagiere im Führerstand mitfahren zu lassen, was ein Verstoß gegen die Sicherheitsregeln ist.

Russischen Medien zufolge hat ein Mann bei BlaBlaCar ein günstiges Angebot für eine Fahrt aus Sankt Petersburg nach Moskau gefunden. Der Treffpunkt war der Bahnsteig am Moskauer Bahnhof in Sankt Petersburg. Erst dort erfuhr der Passagier, dass er im Führerstand fahren soll. Er war nicht der einzige Fahrgast – zusammen mit ihm befanden sich noch zwei Passagiere in der Lokomotive.

Die russische Eisenbahn leitete nach dem Vorfall eine interne Ermittlung ein. Das Unternehmen betonte, dass der Zugang fremder Personen zum Führerstand ein grober Verstoß gegen die Sicherheitsregeln ist. Der Lokführer gestand den Verstoß und wurde vorübergehend suspendiert. Die Eisenbahn schloss aber nicht aus, dass er künftig wieder seiner Arbeit nachgehen darf.

BlaBlaCar erklärte seinerseits, dass das Profil des Lokführers bereits blockiert wurde. Das Unternehmen betonte, dass nur Autos für die Fahrten angeboten werden dürfen.

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