Schneesturm bringt Wintersport nach Amsterdam – Schneeballschlacht mit Polizisten

Ein Schneesturm hat den öffentlichen Verkehr in den Niederlanden am Sonntag stark beeinträchtigt: Züge, Busse und Straßenbahnen fuhren nicht. Der internationale Flughafen Schiphol warnte Reisende vor Verspätungen. Die Amsterdamer genossen den Wintereinbruch aber offenbar.

In der Nacht zum Sonntag kam es in den Niederlanden zu starken Schneefällen. Da Schnee für Amsterdam jedoch relativ ungewöhnlich ist, zog es viele Menschen nach draußen, um diversen Winteraktivitäten nachzugehen. So lieferten sich Spaziergänger am frühen Sonntagmorgen gegen 5 Uhr mitten vor dem Palast eine Schneeballschlacht mit Polizeikräften. Umstehende filmten die eigentlich verbotene Szene, denn sowohl die Bürger als auch die Polizisten verstießen damit gegen die Corona-Regeln fürs Winterwetter.

Die niederländische Regierung hatte erst am Samstag neue Schneeregeln erlassen. Danach sind Schneeballschlachten nur mit dem eigenen Haushalt erlaubt. Und da auch die 1,5-Meter-Regel weiterhin gilt, ist Einseifen grundsätzlich nicht möglich.

Am Sonntag schnallten sich einige Amsterdamer auch die Skier unter und glitten auf den Straßen durch die Stadt.

Einem Skiläufer ging es offenbar nicht schnell genug, weshalb er sich von einem Auto mitziehen ließ.

Es wurde auch gerodelt. Da nicht alle Amsterdamer verschneite Hügel in ihrer Reichweite hatten, wurden zu diesem Zweck Treppen benutzt.

In Westerpark nutzte ein Snowboarder das Winterwetter aus, wie folgender Twitter-Beitrag zeigt.  

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