Wladimir Putin: 39 Terroranschläge seit Jahresbeginn in Russland vereitelt

Innerhalb der ersten neun Monate des laufenden Jahres haben die Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB bereits 39 Verbrechen mit terroristischem Hintergrund verhindert. Das teilte der russische Staatschef Wladimir Putin am Mittwoch in Moskau mit.

Zuvor berichtete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti über 121 Personen, die im ersten Halbjahr wegen Vorbereitung von Terroranschlägen, Rekrutierung von Terroristen, Anstiftung zum oder Befürwortung des Terrorismus sowie Beteiligung an der Finanzierung von Terrororganisationen verurteilt wurden. Wie auch in den Jahren zuvor gab es bei solchen Gerichtsprozessen keinerlei Freisprüche. Ein Angeklagter wurde in psychiatrische Behandlung verlegt. Weitere 265 Menschen wurden wegen Falschmeldungen zu Terroranschlägen angeklagt.  

Präsident Putin lobte ferner die Fortschritte des Geheimdienstes auf anderen Gebieten, darunter auch bei der Abwehr gegen ausländische Aufklärungsdienste.

Außerdem legte das Staatsoberhaupt großen Wert auf die Arbeit des russischen Auslandsnachrichtendienstes (SWR). Laut Putin führe die Behörde eine "tiefgreifende Systemanalyse der Weltsituation sowie der globalen und regionalen Bedrohungen" durch, was eine "Grundlage für strategische Entscheidungen" biete.

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