FSB: Brandanschlag auf Synagoge in Jaroslawl verhindert

In Jaroslawl hat Russlands Inlandsgeheimdienst FSB einen Brandanschlag auf eine Synagoge verhindert. Anlass soll der Konflikt zwischen Israel und Palästina gewesen sein; der Übeltäter hatte mit einer Terrororganisation in Syrien Kontakt aufgenommen.

Russlands Föderaler Sicherheitsdienst (FSB) hat einen Brandanschlag auf eine Synagoge in Jaroslawl verhindert. Dies vermeldet das FSB-Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit am 29. Juni 2026. Der Brandstifter, ein russischer Staatsbürger, handelte allein – hatte jedoch mit einem Vertreter einer internationalen Terrororganisation in Syrien Kontakt aufgenommen, in deren Auftrag er handelte; auch hatte er den Plan, sich nach dem Anschlag nach Syrien abzusetzen und der Organisation beizutreten. Die Mitteilung des FSB-Pressedienstes besagt unter anderem:

"Es wurde festgestellt, dass der Täter, ein Unterstützer einer in der Russischen Föderation verbotenen internationalen Terrororganisation, über das Internet Kontakt zu einem von deren Vertretern in Syrien aufnahm.

Auf Anweisung und unter Koordination seines Führungsoffiziers beschaffte der Terrorist die zur Herstellung von Molotowcocktails benötigten Komponenten und Chemikalien. Anschließend plante er einen Anschlag auf eine jüdische Einrichtung in Jaroslawl mithilfe eines selbstgefertigten Brandsatzes.

Zu diesem Zweck erkundete er das Gebiet und fotografierte das Ziel. Nach dem Brandanschlag wollte der Verdächtige nach Syrien reisen und sich der internationalen Terrororganisation anschließen.

Infolge der daraufhin eingeleiteten Maßnahmen konnte die Person umgehend identifiziert und von FSB-Beamten festgenommen werden. In seiner Wohnung wurden gebrauchsfertige selbstgebaute Brandsätze sowie Kommunikationsgeräte mit Anweisungen seines Führungsoffiziers von der internationalen Terrororganisation gefunden und sichergestellt."

Der verhinderte Terrorist hat seinen Auftrag beim Verhör durch den FSB eingehender beschrieben. In einem Teilmitschnitt der Vernehmung, den der FSB veröffentlicht hat, erklärt der dringend Tatverdächtige:

"Im Auftrag einer gewissen Person hätte ich Komponenten für einen Brandsatz kaufen sollen, um eine Synagoge anzuzünden – und zwar dies wegen des Konflikts zwischen Palästina und Israel."

Videodaten von Überwachungskameras, ebenfalls zum Teil vom FSB mitveröffentlicht, zeigen den jungen Mann beim fotografischen Auskundschaften des Anschlagsobjekts.

Russlands Föderaler Sicherheitsdienst nutzt diese Gelegenheit, um ein weiteres Mal auf die Gefahr hinzuweisen, in den Weiten des Internet von terroristischen Organisationen angeworben zu werden. Schon die Bereitschaftsäußerung zu einer Mittäterschaft bei Terror- und Sabotageanschlägen führt zu einer gesetzlichen Ahndung, schließt der FSB.

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