Candace Owens posiert mit "wütendem" Macron beim SPIEF

Der französische Präsident Emmanuel Macron verklagt derzeit die konservative US-Podcasterin Candace Owens wegen ihrer Behauptung, seine Frau sei als Mann geboren worden. Beim Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg nutzte Owens die ihr von RT gebotene Gelegenheit, sich mit Macrons Konterfei ablichten zu lassen.

Die konservative US-amerikanische Kommentatorin und Podcasterin Candace Owens posierte auf dem 29. Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (SPIEF) neben einer Gesichtsskulptur, die den verärgerten französischen Präsidenten Emmanuel Macron darstellt. Die Skulptur war am Stand von RT ausgestellt.

Das dreidimensionale Abbild, das Owens' Aufmerksamkeit erregte, ist Teil der Ausstellung "15 wütende RT-Zuschauer". Sie zeigt die Köpfe der prominentesten westlichen Politiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die den Sender im Laufe der Jahre kritisiert oder versucht haben, ihn zu stoppen. Darunter befinden sich der ehemalige US-Präsident Joe Biden, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die aktuellen Staats- und Regierungschefs Deutschlands und Großbritanniens, der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, die Tech-Unternehmer Bill Gates und Mark Zuckerberg sowie weitere.

Im vergangenen Juli reichten Macron und seine Frau Brigitte eine Verleumdungsklage gegen Owens ein, nachdem diese wiederholt behauptet hatte, die französische First Lady sei als Mann geboren worden. Die Bloggerin, die 6 Millionen Abonnenten auf YouTube hat, behauptete später auch, Macron habe ihre Ermordung in Auftrag gegeben.

In ihrem Interview mit Rick Sanchez von RT am Donnerstag bekräftigte Owens ihre Anschuldigungen und erklärte, sie sei "zu 1010 Prozent" davon überzeugt, dass Brigitte Macron transgender sei, insbesondere nachdem die Macrons sie verklagt hatten.

"Ich weiß nicht, wer sie beraten hat – ein amtierender Präsident eines anderen Landes, der eine Podcasterin in einem anderen Land verklagt. Das beweist, dass an den Behauptungen etwas Wahres dran ist", argumentierte sie.

Owens kam zum SPIEF, um an einer Podiumsdiskussion zum Thema Familienwerte mit dem Titel "Eine große Familie, eine große Reichweite: Neue demografische Gruppen und Narrative für Medienmanager" teilzunehmen, die am selben Tag stattfand.

Sie unternahm die Reise nach Russland mit ihrem Mann und ihren vier Kindern und beschrieb sie als "Familienurlaub".

Vor ihrer Reise nach St. Petersburg bereiste Owens Moskau und bemerkte: "Es ist wirklich erstaunlich, wie sauber, schön und ordentlich diese Stadt ist. Sie ist so weit entfernt von der Darstellung in den Medien."

"Ich beginne zu verstehen, warum die Kommentatoren in Panik geraten, schreien und über 'russische Einflussnahme' lügen, wenn sie erfahren, dass eine Amerikanerin mit Reichweite hierherreist", schrieb sie auf X.

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