Russisches Militärflugzeug stürzt auf der Krim ab – 29 Tote

Ein Transportflugzeug der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte ist auf der Krim verunglückt. Sechs Besatzungsmitglieder und 23 Insassen kamen dabei ums Leben. Russlands Verteidigungsministerium geht von einer technischen Störung aus. Ein Angriff wird ausgeschlossen.

Auf der Krim ist ein Transportflugzeug vom Typ An-26 der Luft- und Weltraumstreitkräfte Russlands während eines planmäßigen Flugs abgestürzt. Am 31. März gegen 18 Uhr Moskauer Zeit riss der Funkkontakt zur Maschine ab, worauf eine Suche begonnen wurde.

An dem Bergungseinsatz nahmen Kräfte des südlichen Wehrkreises und regionale Notdienste teil. Die Suche wurde durch das gebirgige Gelände erschwert. Wenig später wurde der Absturzort gefunden. Sämtliche Menschen an Bord des Flugzeugs waren ums Leben gekommen. Russlands Verteidigungsministerium berichtete:

"Das Such- und Rettungsteam fand den Absturzort des Flugzeugs An-26. Laut einem Bericht von der Stelle kamen sechs Besatzungsmitglieder und 23 Passagiere an Bord ums Leben."

Eine Sonderkommission zur Ermittlung der Absturzgründe wurde eingerichtet. Vorläufigen Angaben des Ministeriums zufolge sei die Katastrophe auf einen technischen Fehler zurückzuführen. Eine Quelle erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

"Das Luftschiff stieß mit einem Fels zusammen."

Das russische Verteidigungsministerium betonte zudem, dass das Flugzeug keiner äußeren Einwirkung unterlag, und schloss somit einen Terroranschlag oder Angriff als Grund des Unglücks aus.

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