Wie der russische Inlandsgeheimdienst FSB berichtet, geben die beiden Inhaftierten Ljubomir Korba und Wiktor Wassin ihre Beteiligung beim Attentat auf den russischen General Wladimir Alexejew zu. Außerdem äußerten sie sich zu Einzelheiten über die Anschlagsplanung.
"Die von Mitarbeitern des FSB festgenommenen russischen Staatsbürger Ljubomir Korba (Jahrgang 1960) und Wiktor Wassin (Jahrgang 1959) haben ein Geständnis abgelegt", heißt es in der Mitteilung.
Wie es weiter heißt, sei Korba der Täter, während Wassin als sein Komplize fungierte. Beide Männer legten ihre Geständnisse vor einer Kamera ab. Videos davon hat die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht.
Vergangenen Freitag war ein Anschlag auf den Generalleutnant der russischen Armee, Wladimir Alexejew, verübt worden (RT DE berichtete). Wie sich herausstellte, gab Korba die Schüsse ab, Wassin war sein Komplize.
Insgesamt hat er fünf Schüsse abgegeben, zwei von ihnen verfehlten das Ziel. Alexejew überlebte schwer verletzt und befindet sich auf dem Weg der Besserung.
Nun wurde bekannt: An der Anwerbung des Attentäters waren sowohl der ukrainische Geheimdienst SBU als auch der polnische Geheimdienst beteiligt. Dabei soll an der Rekrutierung Korbas Sohn, Lubosch Korba beteiligt gewesen sein. Der 27-Jährige ist polnischer Staatsbürger.
Der SBU hatte Korba Senior im August 2025 in der ukrainischen Stadt Ternopol angeworben. Der zukünftige Terrorist absolvierte daraufhin ein Schießtraining in Kiew. Auch eine Überprüfung mit dem Lügendetektor sowie das Erlernen von Kommunikationsmethoden zählten zu seiner Ausbildung, die er offenbar erfolgreich abschloss. Korba wurde daraufhin nach Russland geschickt. Die Einreiseroute verlief über Moldawien und Georgien.
Ihm zufolge habe der SBU ihm versprochen, 30.000 US-Dollar für den Mord an Generalleutnant Alexejew zu zahlen. Auch habe er Spionagetätigkeiten für den SBU ausgeführt und dafür 2.000 US-Dollar im Monat bekommen. In Dubai sollte er einen Flug nach Rumänien nehmen und von dort nach Kiew kommen, wo er sich mit seinen Auftraggebern treffen sollte. Doch dazu kam es nicht, da er in Dubai festgenommen und an die russischen Behörden überstellt wurde.
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