FSB eliminiert in Teilrepublik Dagestan zwei mutmaßliche Terroristen

Obwohl Russlands Geheimdienste jetzt vor allem Sabotageakte im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg vereiteln, stellt der Islamismus weiterhin eine Gefahr für das Land dar. In der Teilrepublik Dagestan sind zwei Terroranschläge verhindert worden. Die Verdächtigen sind tot.

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat nach eigenen Angaben eine Serie von Terrorakten in der Teilrepublik Dagestan verhindert. Wie die Pressestelle der Behörde am Donnerstag in einer Mitteilung erklärte, hätten zwei Einwohner der nordkaukasischen Region Anschläge auf eine religiöse Einrichtung und eine Eisenbahnstation ausgeheckt. Sicherheitsbeamte hätten durchgegriffen, als die Verdächtigen versucht hätten, einen Sabotageakt an der Eisenbahnstation Ullubijewo zu verüben. Während der Festnahme hätten die mutmaßlichen Terroristen Widerstand geleistet und seien erschossen worden. 

Die FSB-Pressestelle meldete weder Verluste unter den Sicherheitskräften noch Opfer unter der Zivilbevölkerung. Die Untersuchung dauere noch an, hieß es. Der genaue Zeitpunkt der Operation, an der sich auch das Innenministerium und das Ermittlungskomitee beteiligt hatten, blieb unklar. Obwohl die FSB-Pressestelle den Namen der internationalen Terrororganisation, der die beiden mutmaßlichen Terroristen Treue geschworen haben sollen, ebenfalls nicht bekannt gab, wurde aus einem Video mit dem Einsatz klar, dass es sich um die Terrormiliz "Islamischer Staat" handelte. Die Aufnahme wurde unter anderem von der Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht.

Am Ort des Geschehens stellten die Ermittler nach eigenen Angaben Schusswaffen, Munition und eine selbst gebaute Bombe sicher, die von FSB-Experten entschärft wurde. Beim Durchsuchen der Wohnorte der Getöteten fanden die Beamten islamistische Bücher.

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