Neue heimische Marken wachsen in Russland rasch und expandieren auf ausländische Märkte. Darauf wies Maxim Oreschkin, der Wirtschaftsberater des russischen Präsidenten, hin. Während des Östlichen Wirtschaftsforums, das am Sonntag in der Stadt Wladiwostok im Fernen Osten Russlands eröffnet wurde, sagte er:
"Die [heimischen] Marken wachsen um dutzende Prozent, einige um hunderte Prozent. Russische Marken erobern den heimischen Markt und dringen auf internationale Märkte. Und dieser Prozess gewinnt an Dynamik."
Durch die Abwanderung westlicher Firmen aus Russland seien Nischen freigeworden, die nun von einheimischen Herstellern besetzt würden, die qualitativ hochwertigere Waren wie Kleidung und Spielzeug produzieren, so der Wirtschaftsberater. Im Zuge dieses Prozesses würden neue Arbeitsplätze geschaffen und die Gehälter stiegen.
Ziel des viertägigen Östlichen Wirtschaftsforums ist es, die Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Investitionen mit allen interessierten ausländischen Partnern auszubauen. Zum diesjährigen Forum werden rund 7.000 Teilnehmer erwartet, wobei die größten Kontingente aus Indien, China, Laos, der Mongolei und Myanmar anreisen.
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