Übung im Atlantik: Russische Fregatte feuert Hyperschallrakete Zirkon anhand Computersimulation ab

Die Fregatte Admiral Gorschkow hat bei einem Manöver im westlichen Teil des Atlantischen Ozeans eine Hyperschallrakete vom Typ Zirkon mithilfe einer Computersimulation abgefeuert. Russlands Verteidigungsministerium veröffentlichte am Mittwoch ein entsprechendes Video.  

Die Fregatte "Admiral der Flotte der Sowjetunion Gorshkow" sei auf einer Seereise im westlichen Teil des Atlantischen Ozeans, teilt Russlands Verteidigungsministerium auf seinem Telegram-Kanal mit. Dort habe das Kriegsschiff den Einsatz von Hyperschall-Raketenwaffen mithilfe von Computersimulationen trainiert und eine Hyperschallrakete vom Typ Zirkon auf ein Schiff eines fiktiven Gegners abgefeuert. Geschossen wurde demnach auf ein Seeziel, das sich auf einer Distanz von mehr als 900 Kilometern befand. Die Mannschaft der Fregatte habe bei der Aktion ein hohes Maß an Koordination gezeigt.

Weiter teilte die Militärbehörde in Moskau mit, dass im Februar mehrere gemeinsame Übungen mit der südafrikanischen Marine und den chinesischen Seestreitkräften vor der Küste Südafrikas geplant seien.

Bei der Zirkon-Rakete handelt es sich um den ersten hyperschallfähigen Lenkflugkörper der Welt. Sie erreicht See- und Bodenziele in Entfernungen von bis zu 1.000 Kilometern mit neunfacher Schallgeschwindigkeit (Mach 9). Zudem ist die Hyperschallrakete in der Lage, sowohl Wasser- als auch Bodenziele mit gleicher Präzision zu treffen. Da sie im Flug manövrieren kann, ist sie nur schwer abzufangen.

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