Geld für Spritzen: Moskauer Ärzte bekommen Zuschlag für jeden überplanmäßig Geimpften

In vielen Staaten setzt man bei den COVID-19-Impfkampagnen auf attraktive Anreize für Geimpfte. Die Moskauer Regierung will darüber hinaus auch die Ärzte mit einem Gehaltszuschlag motivieren, mehr Menschen zu impfen.

Zur Beschleunigung der COVID-19-Impfkampagne will die Moskauer Regierung Ärzte mit einem Zuschlag zum Gehalt dazu motivieren, mehr Patienten zur Impfung zu bewegen.

Für jeden überplanmäßig Geimpften im Alter von 18 und 60 Jahren sollen Ärzte 200 Rubel (etwa 2,5 Euro) bekommen. Für Personen über 60 Jahre beträgt der Zuschlag 400 Rubel (etwa fünf Euro). Auf die Impfung von älteren Personen, die zur COVID-19-Risikogruppe gehören, wollen die Behörden einen besonderen Wert legen.

In Moskau kann man sich in einem von zahlreichen Impfzentren im öffentlichen Bereich kostenlos impfen lassen. Außerdem kann man sich für eine kostenlose Impfung in einer staatlichen Poliklinik anmelden.

Nach Angaben der Moskauer Regierung haben in Moskau etwa fünf Millionen Menschen mindestens die erste Impfung bekommen. In Russland sind aktuell über 41 Millionen Menschen vollgeimpft.

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