Die Einnahmen aus dem Verkauf von russischem Rohöl ins Ausland sind in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21,5 Prozent gestiegen. Das zeigen Daten des Föderalen Zolldienstes Russlands.
Das Land exportierte Rohöl im Wert von 47,63 Milliarden US-Dollar. Das Volumen der Ölausfuhren belief sich jedoch auf 88,2 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von fast zwölf Prozent entspricht. Dieser Rückgang ist auf die Produktionskürzungen zurückzuführen, die Russland mit der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) vereinbarte.
Im Juni stiegen die russischen Rohölexporte im Vergleich zum Vormonat jedoch um 11,5 Prozent und erreichten 22,65 Millionen Tonnen. In Geldwerten ausgedrückt, stiegen die Ausfuhren allein im Juni im Vergleich zum Vormonat um 22,9 Prozent auf 10,9 Milliarden US-Dollar.
Die russischen Einnahmen aus der Ausfuhr von verflüssigtem Erdgas (LNG) gingen von Januar bis Juni 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,9 Prozent auf 3,301 Milliarden US-Dollar zurück. Die physische Menge des im angegebenen Zeitraum exportierten Brennstoffes stieg im Vergleich zum Vorjahr jedoch um 7,3 Prozent und erreichte 35,3 Millionen Kubikmeter.
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