Russland

Militärparade in Moskau zum 75. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg

Am 24. Juni fand auf dem Roten Platz in Moskau die Siegesparade statt, die ursprünglich für den 9. Mai geplant war und wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde. Unter extremen Sicherheitsvorkehrungen marschierten mehr als 13.000 Soldaten im Stadtzentrum auf.
Militärparade in Moskau zum 75. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen KriegQuelle: Sputnik © Ramil Sitdikow

Vor dem Beginn der Parade erinnerte der Kremlchef an die Befreiung Europas vom Hitler-Faschismus vor 75 Jahren. "Es ist nicht möglich, sich vorzustellen, was mit der Welt passiert wäre, wenn die Rote Armee sie nicht verteidigt hätte", sagte Wladimir Putin.

An der diesjährigen Siegesparade nahmen etwa 13.000 Armeeangehörige teil. Es waren auch Hunderte Soldaten von insgesamt 13 Staaten vertreten, darunter vor allem ehemalige Sowjetrepubliken, aber auch Gäste aus China, Indien, der Mongolei und Serbien. 

Mehr als 200 Panzer und Fahrzeuge mit Atomwaffen und Interkontinentalraketen rollten über den Roten Platz. Gezeigt wurden unter anderem das modernisierte Flugabwehrsystem Panzir-SM, das Luftabwehrsystem S-350 und der Schützenpanzer BMP Armata. Aber auch historische Panzer wie der berühmte T-34 aus der Kriegszeit fuhren durch Moskau.

Wegen der COVID-19-Pandemie wurden besondere Sicherheitsmaßnahmen getroffen. An der Veranstaltung nahmen nur Soldaten teil, die völlig symptomfrei waren. Zuvor mussten sie sich über Tage hinweg medizinischen Kontrollen unterziehen.

Mehrere russische Städte verzichteten auf ähnliche Feierlichkeiten am 24. Juni. Die Gefahr einer Virusausbreitung sei zu groß, so die lokalen Behörden. Insgesamt fallen die Veranstaltungen in 13 russischen Städten aus.

Der russische Präsident Wladimir Putin wählte den 24. Juni als historisches Datum, da an jenem Tag im Jahr 1945 auf dem Roten Platz erstmals mit einer Parade der Sieg über Nazideutschland gefeiert wurde.

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