Egoistischer Auftritt von Putin bei Gedenkfeier? | Peinlicher ARD-Kommentar | 451 Grad quick & dirty

In der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem wird dieser Tage der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Wie Putin und Netanjahu den Opfern zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz gedacht haben, gefällt ARD-Redakteurin Sabine Müller so gar nicht. Was hat Putin diesmal angestellt?

Ein starkes Signal gegen den Antisemitismus? Das setzte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seiner Rede zum 75. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung in der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem. Sabine Müller sieht dies ganz genauso. Putin und Netanjahu hingegen wirft die ARD-Redakteurin "unwürdiges" Verhalten vor.

Meint das Öffentlich-Rechtliche etwa zu wissen, wie Russland und Israel ihre Toten richtig zu beklagen haben? Zu lang hätte die Einweihung eines Denkmals zur Erinnerung der Leningrader Blockade gedauert. Schlichtweg unangebracht sei Putins Kritik an geschichtsrevisionistischen Tendenzen in Polen gewesen. Was erlaubt sich der russische Präsident nur? Vielleicht die Ausrichtung einer "erinnerungspolitischen Privatparty"?

Sabine Müller zumindest denkt das und findet zugleich keinerlei Worte für das Fehlen des polnischen Präsidenten Andrzej Duda noch zur Absage von Wladimir Selenskij. Doch weshalb?

Arthur sieht die Dinge ganz anders. In einer neuen quick & dirty-Ausgabe nimmt er die Ansichten der ARD-Redakteurin kritisch auseinander.

LINKLISTE:

Kommentar von ARD-Redakteurin Sabine Müller

https://www.tagesschau.de/kommentar/yad-vashem-gedenken-kommentar-101.html