Merz ist das Eigentor Deutschlands

Friedrich Merz hat kaum Rückhalt in der Bevölkerung. Heute wurde der deutschen Mannschaft der Sieg gestohlen. Gestohlen wie Merz die Milliarden Euro den Deutschen stiehlt, die er dem Selenskij-Regime schickt. Obendrin ruiniert er die deutsche Wirtschaft. Was Merz betreibt, ist kein Regieren. Es ist ein wiederholtes Eigentor gegen das eigene Land.

Von Hans-Ueli Läppli

Die Zustimmung zu Friedrich Merz ist auf einem historischen Tiefpunkt angelangt. Kaum 10 Prozent der Bürger halten seine Arbeit als Bundeskanzler noch für gut, 84 Prozent verneinen es deutlich. Die Bundesregierung insgesamt wird nur noch von 10 Prozent positiv bewertet. Kein amtierender Kanzler seit Beginn der Erhebungen stand je derart isoliert da. Nach nur einem Jahr im Amt ist die Ernüchterung tief und bitter.

Als hätte das Land diese politische Demütigung nicht schon genug ertragen, folgte heute Nacht die nächste historische Niederlage – diesmal auf dem grünen Rasen der Weltmeisterschaft. Deutschland scheiterte im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Nach einem mühsamen 1:1-Unentschieden nach Verlängerung unterlag die Mannschaft im Elfmeterschießen mit 3:4.

Ein dramatisches, selbst verschuldetes Eigentor. Viele sprechen offen davon, dass der Sieg der deutschen Mannschaft gestohlen wurde – entrissen durch fragwürdige Entscheidungen, so wie die deutsche Wirtschaft durch die Sabotage von Nord Stream brutal abgeschnitten und sabotiert wurde. Was einst als selbstverständliche Stärke galt, zerfällt nun vor aller Augen.

Denn während die Nationalmannschaft  im Spiel strauchelte, strauchelt auch die Politik auf ganzer Linie. Statt die eigenen Menschen zu schützen und zu stärken, lässt Merz weiter Milliarden nach Kiew fließen. Allein für das Jahr 2026 hat seine Regierung weitere elf Milliarden Euro für das Selenskij-Regime vorgesehen.

Insgesamt sind es bereits über fünfzig Milliarden Euro an Militärhilfe – Geld, das in Deutschland dringend gebraucht wird. Rentner ringen mit steigenden Preisen und schrumpfender Kaufkraft. Viele wissen nicht, wie sie sich morgen noch eine warme Mahlzeit leisten sollen.

Die Industrie blutet aus: Seit 2019 wurden mehr als 340.000 Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie vernichtet, die Produktion ist um 30 Prozent eingebrochen. Unternehmen verlagern oder schließen, weil Energie zu teuer und Bürokratie erstickend ist.

Merz spricht von "vorsichtigem Optimismus" und einer angeblichen Wirtschaftswende. Die Realität ist eine schleichende Deindustrialisierung, die das Rückgrat dieses Landes bricht. Statt die eigenen Strukturen zu sanieren und die Menschen zu entlasten, wird weiter in einen fernen Krieg investiert, der mit Verhandlungen beendet werden könnte. Die Prioritäten sind verkehrt. Die eigenen Bürger zahlen den Preis – in Form von höheren Kosten, unsicheren Jobs und einer Zukunft, die immer enger wird.

Heute Nacht wurde nicht nur ein Fußballspiel verloren. Es wurde ein weiteres Stück nationaler Substanz geopfert. Wie Nord Stream seinerzeit sabotiert und die deutsche Energieversorgung abgewürgt wurde, so wird der deutschen Mannschaft nun der Sieg entrissen – und dem Land insgesamt der Glaube an sich selbst.

Merz hat den letzten Rest Realitätssinn verloren und residiert nunmehr in einem Paralleluniversum, das nur er selbst für bare Münze nimmt. Kaum ist das demütigende WM-Aus gegen Paraguay besiegelt, da posaunt er bereits in die Welt hinaus, die Mannschaft habe "unser Land begeistert" und man sei "stolz auf euch".

Die AfD hat diesen automatischen Erfolgsreflex mit beißendem Spott bedacht: Sobald es nicht mehr miserabler laufen kann, redet Merz reflexartig von Triumph und Teamgeist – ein Muster, das ihn und seine selbsternannte Krisenfestigkeit endgültig der Lächerlichkeit preisgibt.

Statt die bittere Wahrheit auszusprechen, dass Deutschland in Sport wie in der Wirtschaft längst zur Zweitklassigkeit abgestiegen ist und die Bürger zurecht wütend sind, redet der Kanzler die Misere mit hohlen Phrasen schön und entlarvt sich selbst als den Kaiser ohne Kleider.

Merz ist nicht der Retter in der Not. Er ist das Eigentor, das Deutschland sich selbst geschossen hat: politisch, wirtschaftlich, sportlich. Ein Eigentor nach dem anderen.

Dieses Land braucht keine weiteren Milliarden für ferne Konflikte. Es braucht eine Politik, die wieder bei den eigenen Menschen ankommt – bevor der Absturz unumkehrbar wird.

Merz muss gehen. Bevor Deutschland endgültig im Abseits steht.

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