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Maas bekräftigt Unterstützung für den afghanischen Friedensprozess

Bundesaußenminister Heiko Maas bekräftigte seine Unterstützung für die deutsche Präsenz in Afghanistan und forderte die Teilnehmer des Friedensprozesses mit den Taliban auf, nicht zuzulassen, dass jahrelange, hart erkämpfte Fortschritte bei den Menschenrechten zunichte gemacht werden.
Maas bekräftigt Unterstützung für den afghanischen Friedensprozess

Maas erklärte, dass zwar klar sei, dass nur Afghanen über die Bedingungen für einen Frieden im Land verhandeln könnten, aber auch klar sei, dass Afghanistan nicht hinter dem zurückbleiben dürfe, "was bisher erreicht wurde, und das ist ziemlich viel". Anschließend skizzierte er Bereiche der Menschenrechte, Minderheitenrechte und Frauenrechte, die in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht haben.

Die deutsche Beteiligung am Krieg in Afghanistan wurde vom Deutschen Bundestag in zwei Abstimmungen am 16. November und 22. Dezember 2001 auf Antrag der von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) geführten rot-grünen Bundesregierung beschlossen.

Sie umfasste die militärische Beteiligung an der Operation Enduring Freedom und am ISAF-Einsatz zur Stabilisierung Afghanistans. 

Deutschland unterstützt die Kabuler Regierung unter anderem mit Militärausbildern.

Vertreter der Taliban und der USA sind am Samstag im Golfemirat Katar erneut zu Gesprächen über eine Beilegung des fast 18 Jahre andauernden Afghanistankrieges zusammengekommen. Bei den angestrebten Vereinbarungen gehe es um die Terrorismusbekämpfung, den Truppenabzug, eine Übereinkunft zu innerafghanischen Verhandlungen sowie eine umfassende, anhaltende Waffenruhe.

Mehr zum Thema – Bedrohung aus Afghanistan: Russland will tadschikische Armee und Sicherheitsdienste stärken

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