Tragödie von Magnitogorsk: "Rettungskräfte arbeiten unter lebensbedrohlichen Bedingungen"

Der stellvertretende Leiter der Generaldirektion des russischen Zivilschutzes EMERCOM der Region Tscheljabinsk, Vadim Trunov, sagte, dass Rettungskräfte gezwungen sind, unter ständiger Lebensgefahr zu operieren.

"Wir haben bei fast jedem Schritt Schwierigkeiten. Hinter mir befindet sich eine temporäre Endfläche, die sich auf der rechten Seite befindet. Die Konstruktionen sind nicht statisch, was die Arbeit der Rettungskräfte erschwert. Deshalb müssen wir im Grunde genommen unter ständiger Lebensgefahr arbeiten", erklärte er, während die Rettungsaktion weiterging.

Er sagte, dass die Besatzungen von Feuerwehr und Rettungskräften Tag und Nacht auf dem Gelände arbeiten.

Gegen 06:00 Uhr Ortszeit (02:00 Uhr MEZ) am Montag brach ein ganzer Abschnitt eines 10-geschossigen Hochhauses in Magnitogorsk zusammen, wodurch Dutzende von Menschen bei Frost unter Schutt und Asche verschüttet wurden.

Laut EMERCOM wurden 24 Personen als tot bestätigt, während etwa 17 Personen noch vermisst werden.

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