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Heil Spanien? Unzählige Nazi-Grüße bei Aufmarsch von Referendumsgegnern in Barcelona

Am Sonntag zogen Gegner einer möglichen Unabhängigkeit Kataloniens in Barcelona auf die Straßen. Der Marsch, der von der Societat Civil Catalana (SCC) organisiert wurde, die alle pro-spanischen Kräfte in Katalonien bündelt, sollte die "schweigende Mehrheit" zum Protest bewegen. Als sich viele ihrer Anhänger vor der nationalen Polizei versammelten, entboten Dutzende Unabhängigkeitsgegner den Römischen Gruß und proklamierten: "Es lebe Spanien!"
Heil Spanien? Unzählige Nazi-Grüße bei Aufmarsch von Referendumsgegnern in Barcelona

Die spanische Regierung hat das Referendum in Katalonien für die Unabhängigkeit als "illegal" und "verfassungswidrig" eingestuft. Als die Katalanen dennoch in die Wahllokale strömten, um an der Abstimmung teilzunehmen, wurden Tausende von Polizeibeamten entsandt, um diese zu schließen, wobei es zu schwersten Zusammenstößen kam. Laut der katalanischen Regionalregierung wurden weit über 800 Menschen durch das harsche Vorgehen der Polizei verletzt.

Die Verwendung des faschistischen Grußes ist in einigen Ländern wie Deutschland, Österreich und der Slowakei verboten – in Spanien allerdings nicht. Viele Spanien drücken auf diese Weise ihre Sympathien für die Politik des ehemaligen spanischen Diktators Francisco Franco aus, einem Verbündeten von Nazi-Deutschland und dem faschistischen Italien.

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