Bundeskanzler Friedrich Merz und Verteidigungsminister Boris Pistorius betonten, Deutschland wolle zwar ein Ende des iranischen Nuklear- und Raketenprogramms, werde sich aber nicht an Kampfhandlungen etwa in der Straße von Hormus beteiligen.
Zugleich wird der Kurs der Bundesregierung im Vergleich zur Ukraine-Politik zunehmend kritisiert. Kritiker werfen Berlin vor, den Iran-Krieg völkerrechtlich deutlich zurückhaltender zu bewerten als den Ukraine-Krieg und trotz der offiziellen Distanzierung weiter eine Nutzung der US-Militärstandorte in Deutschland für Aingriffe auf Iran zuzulassen.
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