"Ende April oder im Mai"– Reiche rechnet mit Kraftstoff-Engpässen wegen Iran-Krieg

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat sich am 23. März 2026 bei der internationalen Energiekonferenz CERAWeek in Houston zur Energiesicherheit Deutschlands vor dem Hintergrund des Iran-Krieges geäußert. Dort erklärte sie, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konfliktes bereits vor allem durch die Preisanstiege bei Kraftstoffen spürbarwären.

Sie fügte jedoch hinzu: "Hinsichtlich der Mengen haben wir zwar keine Engpässe, doch sollte der Konflikt andauern, werden wir diese wahrscheinlich Ende April oder im Mai bekommen."

Mit Blick auf die Energiewende Deutschlands räumte sie ein: "Der Ausstieg aus der Kernenergie war ein großer Fehler, ein gewaltiger Fehler, und uns fehlt diese Energie auch deshalb, weil sie zu er-schwinglichen Preisen erzeugt wurde."

Trotz und auch wegen des Ausbaus "erneuerbarer Energien" sei Gas die einzige verbliebene Möglichkeit, die Energieversorgung sicherzustellen. Da hätten die USA sich als "zuverlässiger Partner" erwiesen: "Sie haben uns in der Krise geholfen, als Europa und auch Deutschland beschlossen, das russische Gas loszuwerden. Wir haben die Verbindungen bereits gekappt, und da ist Amerika eingesprungen."

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