Laut Trump wurde deshalb die für den Morgen geplante Zerstörung des größten iranischen Kraftwerks verschoben. Der Aufschub erfolgte im Kontext seines Ultimatums zur Öffnung der Straße von Hormus.
Hinsichtlich der strategischen Wasserstraße schlug Trump eine künftige gemeinsame Kontrolle vor: "Ich und der Ajatollah. Wer auch immer der Ajatollah ist." Im Falle einer Einigung kündigte er zudem an, das angereicherte Uran im Iran nicht zu belassen, sondern es sich "selbst zu holen".
Der iranische Politologe Seyed Mohammad Marandi dementierte jegliche "direkten oder indirekten" Gespräche entschieden. Marandi betonte, Iran werde dem Trump-Regime "keine Sekunde trauen" und habe die USA durch die Kontrolle der Straße von Hormus "an der Gurgel". Ohne iranische Zustimmung werde kein Öl fließen: "Die Zeit spielt definitiv auf der Seite Irans."
Mehr zum Thema - Wegen Nahost: Asiens Börsen tiefrot ‒ DAX dreht nach Trump-Statement ins Plus