Aufrüstung ohne Rückhalt: Kaum Soldaten für Merz’ NATO-Pläne

Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz angekündigt, die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas auszubauen und mit einer Brigade in Litauen die NATO Ostflanke zu stärken. Doch der Realitätstest fällt ernüchternd aus.

Laut Spiegel fehlen massiv Freiwillige für den Einsatz nahe der russischen Grenze. Während die Bundeswehr mit fragwürdigen Werbeideen um Soldaten wirbt, wächst der politische und gesellschaftliche Widerstand. Im Video kritisieren unter anderem Sevim Dağdelen vom BSW, Klaus Ernst vom BSW sowie der Publizist Werner Rügemer die Militarisierung, die Ukraine Politik und die Abhängigkeit Europas von den USA.

Zeitgleich startet die NATO mit Arctic Sentry eine neue Arktis Mission, an der sich Deutschland mit Eurofightern beteiligt. In München protestieren zahlreiche Menschen gegen Aufrüstung und Konfrontation und fordern Diplomatie, Verhandlungen und eine europäische Sicherheitsarchitektur unter Einbeziehung Russlands statt weiterer Eskalation.

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