Von Kuba bis Chile: Wie die USA Lateinamerika prägten

Die USA beanspruchen seit jeher die Vorherrschaft über die westliche Hemisphäre – ein Anspruch, der sich in zahlreichen Interventionen in Lateinamerika widerspiegelt.

Von der gescheiterten Invasion in der Schweinebucht gegen Fidel Castro über das jahrzehntelange Embargo gegen Kuba bis hin zur CIA-gestützten Destabilisierung demokratisch gewählter Regierungen wie der von Salvador Allende in Chile oder der Unterstützung brutaler Diktaturen wie der Pinochets zeigt sich ein wiederkehrendes Muster.

Auch in Nicaragua führten US-Eingriffe zu jahrzehntelanger Gewalt und Fremdherrschaft. Für viele Menschen wurden Figuren wie Castro, Che Guevara oder Allende deshalb zu Symbolen des Widerstands gegen US-Imperialismus – während die betroffenen Länder bis heute mit den Folgen dieser Eingriffe kämpfen.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 9. Januar 2026]

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