Dieses Manöver dient als Reaktion auf angebliche russische Luftraumverletzungen und ist Teil der übergeordneten NATO-Mission "Eastern Sentry". Diese Mission wurde nach Konsultationen gemäß Artikel 4 des NATO-Vertrages gestartet, welcher Bündnispartnern das Recht einräumt, bei Bedrohung der territorialen Unversehrtheit, politischen Unabhängigkeit oder Sicherheit eine Konsultation des Nordatlantikrates zu verlangen.
Das deutsche Kontingent unter der Führung von Oberstleutnant René Diegeler, dem stellvertretenden Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 31 "Boelcke", wird für einen Zeitraum von etwa vier Monaten die Luftraumüberwachung an der NATO-Ostflanke verstärken.
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