Seiner Einschätzung zufolge ist der in diesem Fall vermittelnde US-Präsident Donald Trump in erster Linie um die Wahrnehmung Israels in der Welt bemüht. Der Ruf des jüdischen Staates wurde in der Weltöffentlichkeit nahezu irreparabel beschädigt, nachdem dieser eine in ihrer Brutalität in der Nachkriegszeit nie dagewesene Militärkampagne gegen den Gazastreifen entfacht hatte. Mit dem derzeitigen Abkommen – seinem Inhalt und seiner Umsetzung – sowie unter Ausschluss der Palästinenser selbst sieht der Vorsitzende der palästinensischen Gemeinde in Deutschland kaum Aussichten für einen gerechten Frieden und die Bildung eines souveränen, palästinensischen Staates.
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