Im Jahr 1931 verübte Japan an diesem Tag einen Sprengstoffanschlag auf die Südmandschurische Eisenbahn und besetzte daraufhin die Mandschurei. Dieses als Mukden-Zwischenfall bekannte Ereignis war Auslöser der Mandschurei-Krise, welche sich am 7. Juli 1937 zum Krieg zwischen Japan und China ausweitere – der Beginn des Zweiten Weltkrieges in Asien.
In Shenyang, der Stadt, in der die Japaner den Anschlag verübten und die damals Mukden hieß, erklingen zudem jedes Jahr 14 Glockenschläge. Jeder Schlag symbolisiert ein Jahr des chinesischen Widerstandes gegen die japanische Besatzung, die ganze 14 Jahre lang andauerte: vom Mukden-Zwischenfall am 18. September 1931 bis zur Kapitulation Japans am 9. September 1945.
Dieses Jahr fand zudem am Tag des Gedenkens an den Beginn des "Widerstandskrieg gegen Japan" die Weltpremiere des Films "731" statt. Es geht um die berüchtigte japanische Einheit 731, die im von Japan besetzten China grausame Experimente an lebenden Menschen durchführte.
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