"Niemand textet Kriegspläne" – Pentagon-Chef gerät nach Geheimchat-Panne unter Druck

Ein Datenleck zum US-Angriff auf den Jemen sorgt in den Vereinigten Staaten für Wirbel. Hochrangige Vertreter der US-Regierung sollen in einer streng geheimen Chatgruppe sicherheitsrelevante Informationen diskutiert haben.

Ein bekannter US-Journalist wurde versehentlich in die Chatgruppe hinzugefügt und konnte die Gespräche mitverfolgen.

Wegen der Sicherheitspanne steht Pentagon-Chef Pete Hegseth medial und politisch unter Druck. Mehrere Stimmen fordern Hegseths Rücktritt. Die Opposition im US-Parlament will das Datenleck untersuchen lassen. US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard gab inzwischen an, dass keine als vertraulich eingestuften Informationen in dem Chat ausgetauscht worden seien.

US-Sicherheitsberater Mike Waltz hat eine Mitschuld an dem Vorfall übernommen und eingeräumt, die Chatgruppe gegründet zu haben.

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