"Wie soll man mit jemandem wie Trump verhandeln?" – Chamenei zu neuem Atomdeal

Bei einem Treffen mit Studenten anlässlich des heiligen Monats Ramadan äußerte der Oberste Führer des Iran, Ali Chamenei, sich auch zu einem möglichen neuen Atomdeal. Dabei lehnte er den jüngsten Vorstoß der USA zu erneuten Atom-Gesprächen ab, die US-Präsident Donald Trump in einem persönlich an Chamenei gerichteten Brief angeboten hatte.

Chamenei betonte, dass der Iran kein Interesse habe, über Atombomben zu verfügen. "Es ist unsere eigene Entscheidung", so der Oberste Führer, der zudem hervorhob, dass die USA nichts dagegen tun könnten, wenn die Motivationslage Teherans eine andere wäre. Den aktuellen Vorstoß Washingtons halte er lediglich für einen Versuch, die Weltöffentlichkeit zu täuschen.

Auch der iranische Präsident Massud Peseschkian lehnt Verhandlungen mit US-Präsident Trump ab, solange dieser Drohungen ausspreche. Die staatlichen Medien zitierten Peseschkian am Dienstag mit diesen an Trump gerichteten Worten: "Tun Sie, was zur Hölle Sie wollen."

Mehr zum ThemaNach Trump-Drohung: China führt Gespräche mit Russland und Iran über die "iranische Atomfrage"