Scholz warnt vor "Renaissance der fossilen Energien"

Bundeskanzler Olaf Scholz sagte am Montag, dass die Umstellung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien ein "sicherheitspolitischer Imperativ" sei.

In einer Rede am Montag auf der UN-Klimakonferenz in Ägypten räumte Scholz ein, dass Deutschland wegen des Rückgangs der Energielieferungen aus Russland "für kurze Zeit notgedrungen" Kohlekraftwerke reaktiviert habe.

Er betonte jedoch, dass Deutschland sich weiterhin für den Ausstieg aus der Kohle einsetzen werde, und warnte die anderen Staats- und Regierungschefs, dass es "keine globale Renaissance der fossilen Brennstoffe geben darf".

Scholz erklärte, dass die Zukunft der Windkraft, der Solarenergie und dem "grünen" Wasserstoff gehöre, und dass er daher bereit sei, auch andere Länder bei der Einführung erneuerbarer Energien zu unterstützen. Zudem kündigte er an, 170 Millionen Euro für einen neuen Schutzschirm für Klimaschäden zur Verfügung zu stellen.

Mehr zum Thema -Klima-Solidaritätspakt – UN-Generalsekretär ruft zum weltweiten Umstieg auf erneuerbare Energien auf