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Groß-Demo gegen den "Kriegskurs der Nato-Staaten" anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz

In München kam es am Samstag zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei, als sich Tausende in der bayerischen Landeshauptstadt versammelten, um gegen die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) zu protestieren. Die Demonstranten zündeten Fackeln und trugen Plakate mit Slogans wie "Gegen NATO-Konfrontationskurs und militärische Aufrüstung" und "Verteidigt die russischen Bürger im Donbass und auf der Krim", während sie durch die Münchner Innenstadt marschierten.

Insgesamt sprach die Polizei jedoch von einem allgemein friedlichen Verlauf. Nach Angaben der Beamten nahmen 1.500 Menschen an dem Protest teil. Die Organisatoren sprachen von 3.000 Teilnehmern, die unter dem Motto "Stoppt den Kriegskurs der NATO-Staaten" durch die Stadt zogen.

Zeitgleich haben am Samstag auch rund 150 pro-ukrainische Demonstranten für den Frieden in der Ukraine protestiert. Sie beschuldigten das "Putin-Regime" die "erwarteten enormen Gewinne aus Nord Stream 2" in Krieg und "die privaten Taschen seiner Freunde" investieren zu wollen. Sie forderten strikte Sanktionen gegen Russland.

Die Münchner Sicherheitskonferenz findet dieses Jahr vom 18. bis zum 20. Februar statt, also inmitten zunehmender Spannungen zwischen Russland und dem Westen. Einige Tage vor der Veranstaltung gab der Vorsitzende bekannt, dass die russische Regierung in diesem Jahr keinen Vertreter entsenden werde. Der ukrainische Premierminister Wladimir Selenskij, die US-Vizepräsidentin Kamala Harris, Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und sogar Bill Gates nehmen neben anderen politischen Schwergewichten an der Konferenz teil. Die jährliche Konferenz wird in diesem Jahr zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Krise als Präsenzveranstaltung abgehalten.

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