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Imam leitet letztes Gebet in Berlin vor Schließung seiner Moschee wegen Corona-Pandemie

Zwischen den Leuten herrsche Angst und viele Muslime seien aufgrund der Corona-Pandemie besorgt, erklärte am Freitag der Imam der Berliner Dar-Assalam-Moschee, Mohamed Taha Sabri. Die Moschee bleibe vorerst für Freitagsgebete und gemeinschaftliches Beten geschlossen. "Die Räumlichkeiten der Moschee werden ab sofort nur für verwaltungsbezogene Angelegenheiten genutzt", heißt es in einer Mitteilung auf Facebook.
Imam leitet letztes Gebet in Berlin vor Schließung seiner Moschee wegen Corona-Pandemie

Ab morgen sollen übereinstimmenden Medienberichten zufolge, die sich auf einen Beschluss der Bundesregierung und der Bundesländer berufen, in Deutschland gravierende Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden. Demnach haben nur noch Geschäfte der wichtigsten Infrastruktur geöffnet, wie Supermärkte, Apotheken und Banken. Um Menschenansammlungen zu vermeiden, sollen auch Spielplätze geschlossen und Gottesdienste verboten werden. 

"Man merkt, dass die Menschen Angst haben, denn es ist ein unheimliches Virus, das nicht bekannt ist", sagte Sabri und fügte hinzu, "es gibt viele Menschen, die mit Fragen kommen und ängstlich sind, und wir versuchen, die Menschen zu beruhigen und Antworten zu geben". Der Imam erklärte, dass "es viele gibt, die kein Deutsch verstehen, also müssen wir übersetzen, Aufklärungsarbeit leisten. Wir geben ihnen die Anweisungen und Vorschriften, wie sie sich verhalten sollen".