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Putin legt Kranz am Grab des unbekannten Soldaten in Moskau nieder

Der russische Präsident Wladimir Putin legte am Samstag einen Kranz am Grab des unbekannten Soldaten in der Nähe der Kremlmauer nieder, um der Opfer des Großen Vaterländischen Krieges zu gedenken, wie der Krieg an der Ostfront während des Zweiten Weltkriegs in Russland genannt wird.
Putin legt Kranz am Grab des unbekannten Soldaten in Moskau nieder

Nach einer Schweigeminute legte Putin auch Blumen an die den Gedenkstellen für die zwölf Heldenstädte entlang der Kremlmauer.

An der Zeremonie nahmen auch Premierminister Dmitri Medwedew, Staatsduma-Sprecher Wjatscheslaw Wolodin, Föderationsratssprecherin Walentina Matwijenko und Verteidigungsminister Sergej Schoigu teil.

Heute werden in ganz Russland an den Gedenkstätten Zeremonien anlässlich des 78. Jahrestages des Angriffs Nazideutschlands auf die Sowjetunion organisiert.

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Am 22. Juni 1941 begann das nationalsozialistische Deutschland die Operation Barbarossa und überfiel die Sowjetunion, was das Land in den Zweiten Weltkrieg führte. Schätzungen zufolge sind an der Ostfront rund 27 Millionen Menschen gestorben, die meisten davon sowjetische Zivilisten.

Der Tag der Erinnerung und der Trauer ist ein in Russland, Weißrussland und der Ukraine alljährlich am 22. Juni stattfindender, nicht arbeitsfreier Gedenktag.

An diesem Tag gehen Familien in stillem Gedenken an die Kriegstoten auf die Friedhöfe, und es werden Kerzen des Gedenkens entzündet. Kerzen des Gedenkens werden auch im öffentlichen Raum aufgestellt.

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