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Zusammenstöße in Berlin bei Erster-Mai-Demo: "Fast 40 verletzte Beamte und über 150 Festnahmen"

Mehr als 10.000 Menschen, viele aus dem "linken" bis "linksradikalen" Lager, sollen sich gestern zu einem Protestmarsch am 'Tag der Arbeit' gegen Reiche versammelt haben. Wie seit Jahren zum 1. Mai kam es auch gestern wieder zu Zusammenstößen mit der Polizei und zahlreichen Festnahmen. Nun entbrennt erneut Streit darüber, wie der gestrige Verlauf zu bewerten ist.
Zusammenstöße in Berlin bei Erster-Mai-Demo: "Fast 40 verletzte Beamte und über 150 Festnahmen"

Während die Berliner Polizeipräsidentin, Barbara Slowik, eine positive Bilanz zog, sieht das der Sprecher der Polizei-Gewerkschaft, Benjamin Jendro, entschieden anders: "Fast 40 verletzte Kollegen, mehr als 150 Festnahmen – Abendstunden trüben Fazit zum 1. Mai: Da können und werden wir nicht von einem friedlichen Tag der Arbeit sprechen."

In der Meldung dazu heißt es, dass der 'Tag der Arbeit' in Berlin bis zum Abend zwar noch "ohne große Zwischenfälle" verlief, aber dann "am Ende der revolutionären 18-Uhr-Demo" doch eskalierte. Die Rede ist von Angriffen auf Einsatzkräfte mit "Flaschen, Böllern und Steinen". "Wir können leider auch in diesem Jahr nicht von einem friedlichen 1. Mai sprechen". Besonders an der Warschauer und Rigaer Straße wurden demnach gezielt Angriffe auf Polizisten gestartet.

Seit 1987, als in Westberlin eine massive Konfrontation zwischen Polizei und Autonomen ausbrach, versammeln sich traditionell ihrem Selbstverständnis nach antifaschistische und linke Gruppen zu Maikundgebungen im Stadtbezirk Kreuzberg. In diesem Jahr wurden die Aktionen nach Friedrichshain östlich von Kreuzberg verlegt, wo auch mehrere Hausbesetzungen aufgelöst worden waren, um Platz für neue Bauvorhaben und Luxuswohnungen zu schaffen.

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