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Polnische Eisbahn widersetzt sich Corona-Schließung

In Stettin rebelliert eine Eisbahn gegen die Corona-Zwangsschließungen und hat auch am Samstag wieder "ganz normal" aufgemacht. Die Behörden haben die Eisbahn allein in der letzten Woche viermal inspiziert, was Miteigentümer Tomasz Fornalski als "Schikane" empfindet.

Um die Anlage am Laufen zu halten, hat er sie erst in ein Blumenlager, dann in eine Eislaufschule umgewandelt. Für das "Blumenlager" mussten die Leute eine Eintrittskarte kaufen, um dann auf der Eisbahn um Blumen herum Schlittschuhe laufen zu können.

Nach einer sanitären Inspektion musste die Eisbahn, die sich in ein Blumenlager verwandelt hatte, schließen und die Besitzer wurden mit einer Geldstrafe von 30.000 polnischen Zloty (etwa 6.600 Euro) belegt. Doch die Besitzer geben nicht auf. Nun, seit dem 8. Januar, ist die Eisbahn eine Eislaufschule.

Doch schon am ersten Tag des Betriebs kamen erneut Sanitärinspektoren für eine Kontrolle. Tomasz Fornalski ist überzeugt, dass die Eislaufschule legal arbeitet und betonte, dass er sich von Anwälten unterstützen lässt, um seinen Fall zu untermauern.

"Generell habe ich keine Angst, weil ich nicht gegen das Gesetz verstoße", so Fornalski gegenüber dem polnischen Sender TVN24.

Seit dem 28. Dezember herrschen auch in Polen verschärfte "Lockdown-Maßnahmen", die mindestens bis zum 17. Januar andauern. Laut diesen müssen neben Eisbahnen auch Einkaufszentren, Hotels, Restaurants, Schwimmbäder, Turnhallen und Fitnessclubs schließen.

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