Grenze kollabiert: Mehr als 49.000 Migranten überrennen spanische Exklave – 19 Tote

Am Donnerstag sind über 49.000 Migranten aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika geströmt. Dabei kamen mindestens 19 Menschen ums Leben. Auf Bitten der lokalen Behörden setzte Spanien daraufhin das Militär ein, um die Grenze wieder zu sichern.

Bei den Migranten handelte es sich überwiegend um junge Männer. Unter ihnen befanden sich jedoch auch Familien mit Frauen und Kindern. Ein neues Urteil des Obersten Gerichtshofs Spaniens verbietet sofortige Abschiebungen für Migranten, die Ceuta oder Melilla schwimmend oder per Boot erreichen.

Durch Schleppernetzwerke und westliche NGOs wird dieses Urteil zum Katalysator für Massenanstürme.

Ceuta und Melilla sind die einzigen Landgrenzen der EU zu Afrika und werden deshalb von Migranten als Ziele für Grenzüberschreitungen in großem Umfang genutzt.

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