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Flugzeugabsturz: Iran will Frankreich und Kanada bei Untersuchung um Hilfe bitten

Der Iran könnte bei der Auswertung der Flugschreiber der verunglückten ukrainischen Passagiermaschine neben Experten aus der Ukraine auch Hilfe bei Boeing-Fachleuten aus Frankreich und Kanada beantragen. Das teilte der Leiter der iranischen Luftfahrtbehörde, Ali Abedsadeh, mit.
Flugzeugabsturz: Iran will Frankreich und Kanada bei Untersuchung um Hilfe bittenQuelle: www.globallookpress.com © Rouzbeh Fouladi

Obwohl der Iran über die notwendigen Kapazitäten zur Untersuchung der Blackboxen verfüge, könnte zusätzliche Expertenhilfe erforderlich sein, weil die Flugdatenschreiber schwer beschädigt seien, so Abedsadeh ferner. Er fügte hinzu, dass die Auswertung am Freitag beginnen soll.

Daraufhin werden die Ergebnisse ungeachtet deren Inhalt veröffentlicht und der Weltgemeinschaft präsentiert", sagte er.

Die Nationale Behörde für Transportsicherheit (NTSB) in den USA ernannte außerdem einen Vertreter, der die Untersuchungen in Teheran unterstützen soll. Man habe eine förmliche Einladung aus Teheran zur Teilnahme an der vom Iran geführten Untersuchung erhalten, teilte die US-Verkehrsbehörde am Donnerstag mit. 

Ebenfalls am Donnerstag berichteten US-Medien unter Berufung auf anonyme Quellen im Pentagon und US-Geheimdiensten, dass die Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Ukraine International Airlines angeblich durch einen versehentlichen iranischen Raketenangriff kurz nach deren Start zum Absturz gebracht worden sei.

Das Narrativ wurde schnell von mehreren westlichen Politikern aufgegriffen, darunter dem kanadischen Premier Justin Trudeau und dessen britischen Amtskollegen Boris Johnson. Teheran wies diese Anschuldigungen als "unlogische Gerüchte" entschieden zurück.

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