Hisbollah drohen USA, Saudi-Arabien und Israel bei Angriff auf Iran mit "Vernichtung"

Der Führer der Hisbollah hat die USA und deren Verbündete davor gewarnt, einen Krieg mit dem Iran anzustreben. In einem solchen Fall würde er die gesamte Region in Brand setzen und für die Vernichtung der US-amerikanischen, israelischen und saudischen Streitkräfte sorgen.

Der Anführer der libanesischen Hisbollah, Hassan Nasrallah, ein enger Verbündeter Teherans, sagte anlässlich des Gipfels in Mekka, zu dem der saudische König Salman die arabischen Verbündeten des Königreichs geladen hatte, um gemeinsam den Iran zu verurteilen:

Jeder Krieg gegen den Iran würde bedeuten, dass die gesamte Region in Brand gesetzt wird. Alle US-Truppen und (US-) Interessen in der Region werden vernichtet, und diejenigen, die sich mit den USA verschworen haben, werden den Preis dafür zahlen; zuerst Israel, dann Al Saud. 

Für den Gastgeber Salman handelte es sich um einen Notfallgipfel. Vor Delegierten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) beschuldigte der Monarch den Iran, Handelsschiffe im Golf beschädigt zu haben, und behauptete, Teheran könne erneut versuchen, "die Sicherheit der Schifffahrt und der weltweiten Ölversorgung ins Visier zu nehmen." Vier Öltanker wurden vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate beschädigt. Die USA und Saudi-Arabien wähnen den Iran hinter den Sabotagen.

Iranische Seeminen, so der US-Sicherheitsberater John Bolton, hätten die Tanker beschädigt. Kommende Woche wollen die USA hierzu Beweise beim UN-Sicherheitsrat präsentieren. Die Führung in Teheran spricht von "grundlosen" Anschuldigungen, bei denen es sich um einen "hoffnungslosen" Versuch handle, die öffentliche Meinung gegen die Islamische Republik zu wenden. 

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