Die Behörden in Weißrussland haben 25 Gefangene als Geste des guten Willens freigelassen. Wie der US-Sonderbeauftragte John Coale nach den Verhandlungen mit Präsident Alexander Lukaschenko gegenüber Journalisten erklärte, hebe Washington im Gegenzug die Sanktionen gegen zwei weißrussische Unternehmen auf, und zwar den Farben- und Lackhersteller "Lakokraska" und den Staatskonzern im Bereich Holzwirtschaft "Bellesbumprom".
Während der Verhandlungen seien große Fortschritte erzielt worden, die Arbeit an noch offenen Fragen bleibe notwendig, meinte Coale. Sobald die beiden Parteien zu einer Einigung gekommen seien, würden weitere Personen freigelassen und erneut Sanktionen aufgehoben.
Ferner bestätigte Coale die Freilassung in einem Beitrag auf X (Twitter). Er veröffentlichte eine Fotoaufnahme mit den ehemaligen Häftlingen und schrieb dazu:
"Vielen Dank, Präsident Lukaschenko, für diesen Schritt, und vielen Dank an unsere Freunde in Litauen für ihre Unterstützung. Wir werden die Beziehungen zwischen den USA und Weißrussland weiter verbessern und setzen uns dafür ein, dass in aller Kürze weitere Menschen freigelassen werden. Wir sind noch nicht am Ziel!"
Coale war am Dienstag in Minsk eingetroffen. Lukaschenko erklärte im Gespräch mit dem US-Amerikaner, dass es in Weißrussland keine politischen Gefangenen gebe. Coale teilte unter anderem mit, dass die US-Behörden die Citibank um die Freigabe der weißrussischen Vermögenswerte gebeten hatten.
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