21.000 Stellen weg: Oracle setzt verstärkt auf Künstliche Intelligenz

Bei dem Tech-Unternehmen Oracle sind innerhalb eines Jahres rund 21.000 Arbeitsplätze entfallen. Der Stellenabbau ist Teil eines umfassenden Konzernumbaus und spiegelt die Veränderungen in der Technologiebranche durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz wider.

Der US-Softwarekonzern Oracle Corporation hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 21.000 Arbeitsplätze gestrichen. Das entspricht einem Rückgang der Belegschaft um etwa 13 Prozent. Die Angaben gehen aus aktuellen Unternehmensunterlagen hervor, die auf der Webseite der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) veröffentlicht wurden.

Damit sank die Zahl der Beschäftigten bis Ende Mai auf etwa 141.000, verglichen mit rund 162.000 im Vorjahreszeitraum. In den USA arbeiten demnach rund 49.000 Menschen, in anderen Ländern etwa 92.000.

Die Kosten für Abfindungen sowie weitere Ausgaben im Zusammenhang mit dem Stellenabbau beliefen sich auf rund 1,8 Milliarden US-Dollar.

Das Unternehmen führt den Stellenabbau unter anderem auf interne Umstrukturierungen, Produktveränderungen, strategische Neuausrichtungen sowie Übernahmen zurück. Gleichzeitig spielt der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) eine zunehmende Rolle im operativen Geschäft. In einer Pressemitteilung des Unternehmens hieß es:

"Die Einführung und der Einsatz von KI-Technologien in unseren gesamten Geschäftsbetrieben haben zu einem Personalabbau geführt und werden dies möglicherweise auch weiterhin tun."

Seit Jahresbeginn 2026 ist der Börsenwert von Oracle um rund zehn Prozent auf etwa 530 Milliarden US-Dollar gesunken.

In der Technologiebranche wächst unterdessen die Sorge vor weiteren Arbeitsplatzverlusten durch den Einsatz von KI. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass zahlreiche Tech-Unternehmen bereits tausende Stellen gestrichen haben und der Trend anhalten könnte.

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