US-Senator Graham: Nächste Führung Irans muss eliminiert werden – wenn feindlich gegen Washington

Wenn eine neue Führung in Iran auch in der Zukunft Washington feindselig gegenüberstünde, sollte sie eliminiert werden, fordert US-Senator Lindsey Graham. Bei den Angriffen am Wochenende töteten die USA Ajatollah Ali Chamenei und mehrere hochrangige Beamte Irans.

Die USA sollten auch die zukünftige Führung in Iran eliminieren, wenn sie gegen Washington feindlich gesinnt wäre, meinte US-Senator Lindsey Graham. In einem Interview am Sonntag für den TV-Sender Fox News erklärte Graham, das Regime in Teheran befinde sich im Todeskampf und müsse erledigt werden. Letztlich würde Sicherheit eintreten, sobald die Menschen an der Macht in Iran nicht mehr die Absicht hätten, die US-Amerikaner zu töten. Der Senator betonte wörtlich:

"Ich weiß nicht, wer Iran nach dem Zusammenbruch dieses Regimes übernimmt, aber ich weiß das: Wenn man ein Freund Amerikas sein will, hat man uns als Freund. Wenn man diesen Mist weitermachen will, dann zahlt man den gleichen Preis wie der Ajatollah."

Des Weiteren führte Graham aus, dass Trumps Ansatz des Interventionismus in Iran und anderswo den goldenen Standard der US-Außenpolitik setze, der nicht einmal von Präsident Ronald Reagan erreicht worden sei. Er forderte Trump auf, heute Abend das US-Militär zusammen mit Israel auf die libanesische Hisbollah loszulassen.

Kuba sollte auch ins Visier genommen werden, fügte Graham hinzu und betonte, dass Havannas Tage gezählt seien. Außerdem wäre es notwendig, Saudi-Arabien, Hüter der heiligsten Stätten des Islam, unter Druck zu setzen, den einzigen jüdischen Staat anzuerkennen.

Ajatollah Ali Chamenei, Oberster Führer Irans, war am Samstag im Ergebnis eines US-israelischen Angriffs auf seine Residenz in Teheran getötet worden. Unter anderem wurden Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh und Befehlshaber der Iranischen Revolutionsgarde Mohammad Pakpour eliminiert.

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