Mit dem Eingriff in Venezuela haben die USA gegen das Völkerrecht verstoßen und die Rechte des venezolanischen Volkes schwer beeinträchtigt. Dies erklärte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, bei einer Pressekonferenz am Mittwoch.
Venezuela sei ein unabhängiger Staat mit voller und dauerhafter Souveränität über seine natürlichen Ressourcen und sämtlichen wirtschaftlichen Aktivitäten, betonte die Sprecherin. Damit reagierte sie auf eine Anfrage zu Medienberichten, wonach die USA von der neuen venezolanischen Führung forderten, die Zusammenarbeit mit Russland, China, Iran und Kuba aufzugeben.
Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums führte aus:
"Der unverhohlene Einsatz von Gewalt gegen Venezuela hat die wirtschaftliche sowie soziale Ordnung in dem Land schwerwiegend beeinträchtigt und gefährdet die Stabilität globaler Lieferketten. China verurteilt dies aufs Schärfste."
Angesprochen darauf, wie Peking seine Energieinteressen im südamerikanischen Land schützen wolle, sagte Mao, dass es sich bei der Zusammenarbeit zwischen China und Venezuela um eine Zusammenarbeit zwischen souveränen Staaten handle. Diese sei durch das Völkerrecht und die Gesetze beider Länder geschützt.
Am 3. Januar hatten die USA einen Großangriff auf Venezuela durchgeführt, bei dem Präsident Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores gefangen genommen und nach New York gebracht wurden. Laut US-Präsident Donald Trump soll ihnen in den USA wegen angeblichem "Narkoterrorismus" der Prozess gemacht werden. Bei einer ersten Anhörung vor einem New Yorker Gericht erklärten sich Maduro und Flores für nicht schuldig.
Maduro bezeichnete sich als "anständigen Mann" und legitimen Präsidenten seines Landes. Er sei von den USA aus Venezuela "entführt" worden, sagte Maduro zu Richter Alvin Hellerstein.
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