CIA-Direktor Burns trifft sich mit Selenskij

CIA-Chef William Burns traf sich am Montag mit dem Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes in Ankara. Anschließend reiste Burns zu einem Treffen mit Wladimir Selenskij nach Kiew. Nach US-Angaben ging es in Ankara um die Vermittlung einer Botschaft über die Folgen eines russischen Atomwaffeneinsatzes.

CIA-Direktor William Burns traf sich am Dienstag mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in Kiew, berichteten die Washington Post und AFP unter Berufung auf einen mit der Angelegenheit vertrauten Beamten. Burns habe die Zusage der USA bekräftigt, die Ukraine "in ihrem Kampf gegen die russische Aggression zu unterstützen".

Laut den Berichten war Burns während der russischen Raketenangriffe auf die ukrainische Hauptstadt in der US-Botschaft in Sicherheit. Die Reise fand statt, nachdem der CIA-Chef am Montag in Ankara mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Naryschkin zusammengetroffen war.

Er übermittelte "eine Botschaft über die Folgen eines russischen Atomwaffeneinsatzes und die Risiken einer Eskalation für die strategische Stabilität", so eine Sprecherin des Weißen Hauses.

Nach Angaben des Weißen Hauses drehten sich die Gespräche in der Türkei um Atomwaffen und das Schicksal der in Russland inhaftierten US-Bürger. Eine mögliche Friedenslösung für die Ukraine wurde nicht angesprochen. Moskau bestätigte, dass die Gespräche stattgefunden hatten, nannte aber keine Einzelheiten.

Burns traf sich mit seinen Geheimdienstkollegen in Kiew. Mit ihnen sprach er über die Warnung, die er zuvor an Naryschkin hinsichtlich eines Atomwaffeneinsatzes ausgesprochen hatte, berichtete die Washington Post. Berichten zufolge hatte Burns Kiew bereits im Oktober besucht.

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